Sonntag, 30. Januar 2011

...von Nürnberg (auf der Durchreise)!

Bob Dylan wird dieses Jahr hundert Jahre alt!

Okay, siebzig, aber das ist ja auch schon ein stolzes Alter für den einstigen Protestsänger. Mit Bob Dylan verbindet mich eigentlich nur die Tatsache, daß meine Helden Van Morrison und die Beatles teilweise von ihm inspiriert wurden (nicht nur zum Kiffen...). Ansonsten hab ich mich nie großartig für Dylan interessiert. Aus Mangel an geeigneten Alternativen fürs Abendprogramm unserer Durchreise letzten Samstag Richtung Zillertal hab ich trotzdem einfach mal Karten bestellt:

Drei mal Dylan: Englisch, deutsch und fränkisch!

Ernst Schultz & Band auf Deutsch, Helmut Haberkamm & Johann Müller auf Fränkisch, und Doc Scholz & Holger Stamm in der Originalsprache Englisch. Das Ganze moderiert von BR-Moderatorin Petra Nacke. Ich bin kein Musikkritiker, daher verlier ich hier nicht allzuviele Worte: Uns hat´s gut gefallen.

Vor allem hat uns der "fränkische Dylan" Johann Müller mit Dylan-Übersetzungen von Helmut Haberkamm  beeindruckt. Die Vorträge der Beiden in Gesang und gesprochenem Wort auf fränkisch, das stellt man sich lustig vor, aber "Chimes of Freedom/ Die Gloggn der Fraihaid" gingen direkt ins Mark...

Aufgrund des ausgeschilderten Fotografierverbotes steuere ich ganz unten nur zwei Bilder vom Konzert bei ;-), der Rest sind Eindrücke der Stadt, aus dem Andechs und vom Ein-Sterne-Hotel (man gönnt sich ja sonst nichts). Alles JPEG-Aufnahmen aus der Samsung EX-1.






Noch ein Hydrant

Kontraste und Sättigung etwas angehoben, wirkt schon fast wie der Olympus Dramatic Tone Art Filter










im Andechs...


gibt´s lecker Bier!



Und Essen war auch gut, schlechte Internet-Kritiken konnten wir nicht nachvollziehen, aber wir sind natürlich auch  Menschen mit bescheidenen Ansprüchen :-)


Der Duschkopf im Hotel mit Beleuchtung, sehr schick!

mondäner Treppenaufgang im Hotel








Dylan, Dylan, Dylan...

...auf fränkisch!

Freitag, 21. Januar 2011

...vom letzten Jahr!

Das waren um die Zeit meine ersten Gehversuche mit der digitalen Spiegelreflex. Nachdem ich 2002 meine analoge Nikon F50 abgestoßen hatte, kam zunächst eine Kompaktkamera ins Haus: Casio QV 3500. Tolle Cam, elend langsam. Hat mir in 2003 schöne Bilder geliefert, vielleicht mach ich hier mal einen Rückblick. DSLR lag damals noch weit über dem, was ich investieren wollte. Dann kamen Fuji 5500, Sony DSC W15. Die lagen in den letzen Jahren leider zu oft im Schrank...
Im Herbst 2009 überkam es mich dann aus unerfindlichen Gründen wieder, nachdem ich mich im Sommer der Fotografie gänzlich verweigert hatte und nur mit der Videocam unterwegs war: Fotos machen. Fuji 5500 geschnappt und wieder losgelegt.
Dann sollte es mehr werden: Ich erfand die spiegellose digitale Systemkamera...ich hatte schon immer mal an eine Leica oder Contax gedacht. Sowas müsste es doch auch digital geben. Und siehe da, kaum hatte ich den Gedanken formuliert, kamen auch schon Panasonic und Olympus mit ihren MicroFourThirds-Kameras raus. Toll, eine Pen, die wollte ich haben. Dann fing die Recherche an: Naja, doch langsam mit dem Autofokus, noch nicht so viele Objektive, kein toller Sucher (ich wollte wieder mit Sucher knipsen!). Also doch Dslr. Oder doch Fuji Bridge (die 5500 war ja nicht schlecht)? Oder, oder, oder?
...dann sollte es, nach kurzem Fuji 900-Intermezzo (tolle Kompakte, leider kaputt!) Nikon D5000 (Klappmonitor!) werden im Januar letzten Jahres. Im Laden hab ich mich dann aber, nach ausgiebigem Betatschen von Nikon, Canon und anderen, in die Olympus E-600 verknallt (war vorher keine Option) und mich kurzerhand dafür entschieden, ähem, mir die Rauschkanone mit dem Minisensor zum Geburtstag zu schenken (Anfassen ist für mich ein wichtiges Entscheidungskriterium, was sagst Du, Sabize?).
Zum 40. lag sie dann auf dem Gabentisch. Im folgenden die ersten Bilder (so schnell vergeht ein Jahr):

Tiefgefrorener Frosch auf dem Gartenteich

Alter, verklag Deinen Frisör!

Radio Orchid

In Olio veritas

Einzelgänger

LEGO

Brücke

Donnerstag, 13. Januar 2011

...JPEG sooc!

Jeder Fotofreund, der auf sich hält, fotografiert RAW! Hab ich auch mit angefangen, ist ja mit meinem neuen Spielzeug imac und Aperture keine große Sache und es stimmt: Der Spielraum zum Nachbearbeiten ist viel größer! Tolle Sache! Aber ohne Bearbeitung geht´s dann nicht...und auch meine JPEG-Fotos hab ich bisher meistens bearbeitet, weil ich in der Kamera alle Parameter zurückgefahren hatte. Das lässt Spielraum, zwingt aber auch zum Nachbessern...
Vor ein paar Tagen bin ich auf das hier gestoßen, und eigentlich hat der gute Mann recht. Lass doch die Kamera das machen, was ich sonst daheim am Mac mache (bei 90% meiner Bilder): Kontraste hoch, Sättigung hoch, Nachschärfen. Meine Einstellungen an der E-600 hab ich daraufhin mal genauso angepasst: Kontrast +2, Sättigung +2, Schärfe +1, NR low, VIVID, WB Auto, Rot -2 (Sagt, was Ihr wollt, die E-600 hat einen Rotstich!).
Die folgenden Bilder sind alle mit diesen Einstellungen entstanden und kommen unbearbeitet als JPEG direkt aus der Kamera (Straight Out Of Camera, sooc). Muss nicht jedem gefallen. Ich mag knackige Farben und Kontraste! Wenn nicht grad wichtige Sachen sind, bei denen die Bilder "sitzen" müssen, probier ich weiter daran herum.
Die Darstellung der Bilder hier im Blog ist leider nicht optimal, hier wird wohl nochmal kräftig komprimiert, auf flickr sollte es dann besser aussehen!

Blitz von rechts

Blitz auf der Kamera, SLOW 2

dito

ISO 400, Blende 4, schwierige Lichtverhältnisse :-(





Mittwoch, 5. Januar 2011

...


At the end of the end
It's the start of a journey
To a much better place
And this wasn't bad
So a much better place
would have to be special
No need to be sad